Die Geschichte Angerns reicht vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart und umfasst mehr als eintausend Jahre regionaler Entwicklung. Über die Jahrhunderte prägten Bauern, Handwerker, Geistliche, Adlige und Soldaten das Leben des Ortes. Kriege, wirtschaftliche Umbrüche und politische Veränderungen hinterließen ebenso ihre Spuren wie der Wandel von Burg, Schloss, Kirche, Gut und Landschaft.
Besonders eng ist die Geschichte Angerns seit dem 15. Jahrhundert mit der Familie von der Schulenburg verbunden. Über mehr als 560 Jahre hinweg gestalteten ihre Mitglieder die Entwicklung des Ortes als Gutsbesitzer, Militärs, Verwaltungsbeamte und Förderer von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Kultur. Die Geschichte Angerns ist daher zugleich eine Geschichte von Kontinuität, Wandel und immer wieder gelungenen Neuanfängen.
Die folgenden Beiträge führen durch die einzelnen Jahrhunderte und beleuchten die wichtigsten Ereignisse, Bauwerke und Persönlichkeiten der Ortsgeschichte:
- Bis 11. Jahrhundert – Frühe Besiedlung und die Anfänge der Kulturlandschaft
- 12. Jahrhundert – Landesausbau und Herrschaftsbildung
- 13. Jahrhundert – Ritter, Grundherrschaften und die Voraussetzungen für den Burgenbau
- 14. Jahrhundert – Entstehung und Ausbau der Burg Angern
- 15. Jahrhundert – Die Familie von der Schulenburg in Angern
- 16. Jahrhundert – Reformation und Wandel der Herrschaftsverhältnisse
- 17. Jahrhundert – Dreißigjähriger Krieg und Zerstörung der Burg
- 18. Jahrhundert – Christoph Daniel von der Schulenburg und das barocke Schloss
- 19. Jahrhundert – Landschaftspark, klassizistische Umgestaltung und Gutsbetrieb
- 20. Jahrhundert – Kriege, Enteignung und gesellschaftlicher Wandel
- 21. Jahrhundert – Restaurierung, Forschung und Zukunftsperspektiven
